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Das Loch ↗
Hiroko Oyamada (2014)
vorgeschlagen von:
Malte, August 2026
übersetzt von Nora Bierich/David Boyd
Meinungen der Mitglieder
Eine kurzweilige Lektüre, nach derem unbefriedigenden Schluss alle Fragen offen sind.
Das Buch fand ich gut zu lesen und ich war währenddessen neugierig, wie es weitergeht. Nachdem die Protagonistin in ein Loch fällt, wirkt die Welt weiterhin erstaunlich real und normal. Das hat mich nach dem Klappentext, der etwas Surreales angekündigt hatte, überrascht. Manche Metaphern oder Anspielungen erschienen mir leichter zu entschlüsseln als andere, an denen ich noch rätsele. Am Ende des Buches waren für mich auch einige Zusammenhänge zwischen den Personen und viele Fragen offen. Nach dem Lesen blieb mir ein etwas unbefriedigendes Gefühl zurück.
Mit seiner Länge von nur 122,5 Seiten schafft es „Das Loch“ leider nicht, sich mit den angedeuteten Themen in der wünschenswerten Tiefe auseinanderzusetzen. Obwohl das Lesevergnügen als solches vorhanden war, überwog zum Ende hin die Verwirrung und leichte Enttäuschung über die zahlreich offen gebliebenen Fragen und nur rudimentär ausgeführten Handlungsstränge, die in einem sehr abrupten Ende münden.